2019

Volkstrauertag

Volkstrauertag

Die Rede zum Volkstrauertag hielt in diesem Jahr unsere Kandidatin für die Bürgermeisterwahl in Borsdorf 2020 und Kreisrätin Birgit Kaden

Es fanden Kranzniederlegungen in Borsdorf, Zweenfurth und Panitzsch statt.

Hier die Rede:


Sehr geehrte Damen und Herren,

2019 jährt sich der Beginn des zweiten Weltkrieges zum 80. Mal. Dieser Krieg, dessen Zahl der Opfer man nur schätzen kann, weil sie so unvorstellbar groß ist. Es ist die Rede von über 60 Millionen Menschen die ihr Leben verloren. Aber Opfer waren auch all die Vertriebenen und Traumatisierten, die irgendwie mit dem Erlebten weiterleben und neu anfangen mussten. Er begann mit dem Überfall Russlands und der deutschen Wehrmacht auf unser Nachbarland Polen Ziel war es, Deutschland zur Weltherrschaft zu führen.

Unter diesem Schwerpunkt findet auch der diesjährige Volkstrauertag statt, zu dem ich heute die Ehre habe, Ihnen meine Gedanken mitzuteilen.

Lassen Sie mich kurz zurückgehen in das Jahr 1922. In diesem Jahr fand die erste offizielle Feierstunde im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Der damalige Reichstagspräsident Paul Löbe warb in einer national und international vielbeachteten Rede für Verständigung und Versöhnung und rief eindringlich zur Abkehr vom Hass auf. Der Volkstrauertag wurde dann 1926 zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt ausgerufen. Er soll uns in jedem Jahr dazu dienen, diese Opfer niemals zu vergessen. Er soll uns Mahnung sein, dass sich solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit und solch unsägliches Leid nicht wiederholen dürfen. Er soll und muss uns daran erinnern Toleranz zu leben und Rassismus zu bekämpfen, ganz im Sinne des Ausspruchs: Wehret den Anfängen!

Aber haben wir das getan?

Wir schreiben den 02. Juni 2019. Der Tag beginnt mit der Nachricht, dass der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke auf der Terrasse seines Hauses erschossen aufgefunden wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass der CDU Politiker durch einen Kopfschuss von einem Rassisten regelrecht hingerichtet wurde. Der Grund: Er setzte sich für geflüchtete Menschen ein.

August 2019. Petra Köpping, die sächsische Integrationsministerin erhält kurz vor einer öffentlichen Lesung Morddrohungen. Aus der Presse ist zu entnehmen, sie wäre kein Einzelfall….

09.Oktober 2019. Ein schwer bewaffneter Mann versucht vergeblich in Halle eine Synagoge zu stürmen, um dort ein Massaker an Juden zu verüben. In der Synagoge befinden sich ca. 60 Gläubige, die den höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, den Versöhnungstag, begehen. Er scheitert zum Glück an einem Tor und erschießt daraufhin vollkommen frustriert zwei Unbeteiligte Menschen, die zur falschen Zeit, am falschen Ort seinen Weg kreuzten.

Was ging Ihnen in dem Moment durch den Kopf, als Sie diese Nachricht erreichte? Ich dachte zuerst an meine Kinder, die in Leipzig unterwegs waren, denn Halle ist sehr nah! Dann vermutete ich, der Attentäter wäre vielleicht ein Moslem, weil von einem terroristischen Angriff die Rede war. Aber als die Nachrichten sich konkreter darstellten und es schließlich zur Gewissheit wurde, dass es sich bei dem Täter um einen Deutschen mit Hass auf Juden handelte, begann ich mich zu schämen. Ich schämte mich für diesen jungen Mann, für seine Erziehung, für unsere gesellschaftliche Unfähigkeit, solch eine Tragödie zu verhindern. Wer hatte an welcher Stelle versagt? Was hat einen solchen Hass in ihm erzeugt? Und ich schämte mich auch für mich selbst, denn warum traute ich, die ich mich für tolerant halte, eine solche Tat zuerst Fremden zu?

Es ist leider nicht nur ein mulmiges Gefühl, das sich 30 Jahre nach dem Freudentaumel um den Fall der Mauer angesichts solcher Gewalttaten breitmacht. Es sind Fassungslosigkeit, Traurigkeit und Wut!

Mit der Wiedervereinigung und einem damit entschärften Konfliktherd zwischen Ost und West keimte die Hoffnung auf, ein neues Friedenskapitel in der Weltgeschichte schreiben zu können. Die Vision von Friedensaktivisten „Schwerter zu Pflugscharen“ schien plötzlich ein klein wenig realistischer. ADAM KRZEMIŃSKI, polnischer Journalist und Publizist schreibt dazu in einem Redevorschlag zum heutigen Volkstrauertag:
„Für die Ostmitteleuropäer schien ein Jahrzehnt lang die Welt in Ordnung zu sein, auch wenn auf die „friedliche Revolution“ im früheren Ostblock die jugoslawischen Nachfolgekriege mit neuem Hass und Morden folgten.“

In meiner Vorbereitung auf den heutigen Tag sind mir die folgenden Schlagwörter immer wieder begegnet:
Vergessen! Verantwortung! Versöhnung! Verständigung! Erinnern! Schuld! denen ich mich abschließend widmen möchte.

Vergessen: Angesichts der immer komplexer werdenden Problemlagen unserer Welt dürfen wir niemandem glauben, der uns scheinbar einfache Lösungen präsentiert. Wir müssen Sachverhalte hinterfragen, überprüfen und eine eigene Meinung haben, uns mit anderen Meinungen auseinandersetzen und einander zuhören. Wir müssen aufstehen, gegen Hass und Gewalt egal von wem diese ausgehen. Gewalt darf niemals in Gut und Böse eingeteilt werden, denn sie ist immer schlecht!

Verantwortung: Jede Gesellschaft ist nur so gut, wie die Menschen die in ihr leben und sie gestalten. Da stellt sich auch die Frage: Wie gehen wir miteinander um. Darf man einem jungen Familienvater, der in unserer Gemeinde für den Gemeinderat kandidiert, Kot in seinen Briefkasten werfen, weil er für die AfD steht? Ich meine nein, das darf nicht unsere Antwort auf diese Partei sein. In der sachlichen und ehrlichen Auseinandersetzung müssen wir uns miteinander verständigen. Jeder hat die Aufgabe, die Grundwerte der Demokratie mit Leben zu füllen. Schwächere und Minderheiten müssen geschützt und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden. Wir sind verantwortlich dafür, unsere Kinder und Enkelkinder für diese Themen zu sensibilisieren. Von uns Erwachsenen lernen sie Empathie, Respekt und Toleranz.

Versöhnung und Verständigung sind zwei Begriffe, die eng miteinander verbunden sind. Wie sollte sonst ein friedliches Miteinander möglich sein. Stellen Sie sich vor, die Juden oder die Polen wären nicht bereit gewesen, sich mit den Deutschen zu verständigen und sich mit ihnen zu versöhnen. Man darf niemals vergessen, dass die Polen, die Slawen in der Rassenideologie keine Mitmenschen für das Führervolk der nordisch-germanischen Deutschen, sondern ein Sklavenvolk waren. Juden galten als Schädlinge von Geburt an, die zu vernichten seien.

Ausdruck von Versöhnung und Verständigung ist auch die gemeinsame Kriegsgräberpflegevon Polen und Deutschland, Russland und der Ukraine. Dadurch wurde es möglich, in der Nachwendezeit viele Opfer des Krieges zu suchen, zu bergen und ihnen auf Sammelfriedhöfen die letzte Ruhe zu geben.

Erinnern: Erinnerungen gehören zu unserer individuellen und nationalen Identität. Erinnerung ist Bildungsarbeit! So gibt es beispielsweise seit 2005 auf der Insel Usedom die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte (JBS) Golm die ganzjährig für Jugend- und Erwachsenengruppen sowie für Individualreisende geöffnet. Die Kriegsgräberstätte Golm und die nahe deutsch- polnische Grenze sind Ausgangspunkte für friedenspädagogische Angebote des Volksbundes. Interkulturelle Begegnungen regen eine wechselseitige Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und der des Nachbarlandes an. Die JBS Golm vermittelt Zeitgeschichte durch moderne Methoden, um Diskussionen über nationale sowie europäische Erinnerungskulturen zu ermöglichen.

Die Gewalttaten von Halle und Kassel und die neue politisch motivierte Bereitschaft anderen Menschen Gewalt anzutun, zeigt deutlich, dass nur das Erinnern vor dem Vergessen schützt. Die Familie meiner Mutter wurde aus dem damaligen Ostpreußen vertrieben. Sie erlebte eine Kindheit voller Leid. Sie erzählte mir, welche Demütigungen sie als Flüchtlingskind erdulden musste. Diese Berichte binden mich emotional und beeinflussen mein Handeln und mein politisches Denken.

Schuld: Betreiben wir Deutschen einen Schuldkult? Dieses Wort verdient es als Unwort des Jahrhunderts gekürt zu werden. Nein schuldig am zweiten Weltkrieg fühle ich mich nicht mehr. Aber ich und wir alle wären schuld, wenn der schwärzeste Teil unserer Geschichte in Vergessenheit geraten würde.

Wenn wir heute den Opfern von Kriegen, Gewalt, Terror, Vertreibung und Rassismus eines schuldig sind, dann ist dies wohl die Auseinandersetzung mit der Bedeutung dieser Worte und damit auch immer wieder mit unserer Geschichte.

Olaf Bendrat verlass das Totengedenken.

TOTENGEDENKEN

Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.

Nominierung Bürgermeisterkandidatin Birgit Kaden

Am 05.11.2019 nominierten die zahlreich in die Gaststätte „Stadt Leipzig“ in Borsdorf gekommenen CDU Mitglieder, Frau Birgit Kaden, zur Bürgermeisterkandidatin für die Wahl am 15.03.2020 in der Gemeinde Borsdorf.

Für die Lösung zahlreicher anstehender Aufgaben in den kommenden Jahren braucht die Gemeinde eine qualifizierte sowie leistungsfähige Persönlichkeit, die eine weitere kontinuierliche Entwicklung der Gemeinde Borsdorf vorantreibt. Birgit Kaden ist hierfür die richtige Kandidatin.

Vorstandswahl 05.11.2019

Am 05.11.2019 wählten die CDU Mitglieder satzungsgemäß einen neuen Gemeindeverbandsvorstand. Als Vorsitzende wurde Katharina Wagner, als Stellvertreter Ulrich Remler, als Schatzmeister Susanne Wolf und als Beisitzer Rita Schoener, Ingo Graupner sowie Eckard Lübcke gewählt. Wobei Rita Schoener auch gleichzeitig das Amt der Mitgliederbeauftragten ausüben wird.

Im Hinblick der zahlreichen inhaltlichen Aufgaben der Gemeinde und die Bürgermeisterwahl ist es wichtig, eine qualifizierte sowie leistungsfähige Mannschaft um sich zu wissen, sagte Katharina Wagner in ihrem Statement.

Fraktionssitzung in Leipzig

Vor 30 Jahren haben die Menschen in der DDR mit Zivilcourage und Freiheitswillen die Mauer zum Einsturz gebracht und die SED-Diktatur beendet. Um die besondere Rolle Leipzigs während der Friedlichen Revolution zu würdigen, kam die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu einer Sondersitzung in der Messestadt zusammen. Vor der eigentlichen Fraktionssitzung im Kongresszentrum besuchten einige Abgeordnete die Nikolaikirche (Ausgangspunkt der Montagsdemos) und die Gedenkstätte „Runde Ecke“.

Wir, Rolf Rau, Gerd Graupner, Gerhard Koch, Ingo Graupner und Katharina Wagner, waren dabei. Eine wirklich gelungene Veranstaltung. (Gruppenfoto: Thomas Krafczyk)

Mehr Infos hier: https://www.cducsu.de/themen/innen-recht-sport-und-ehrenamt/fraktionssitzung-leipzig

Landtagswahl in Sachsen

Die Landtagswahl in Sachsen ist ausgezählt. Wir freuen uns über 32% für die CDU und den Einzug aller vier CDU-Direktkandidaten des Landkreises Leipzig in den Landtag.

Herzlichen Glückwunsch nochmal besonders an unseren Direktkandidaten Kay Ritter.

Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für Ihr Vertrauen in die CDU und die Zukunft von Sachsen. Ebenso ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Wahlhelfer. Ohne das Engagement wären solche Wahlen nicht umsetzbar.

Die CDU Borsdorf unterwegs im Landkreis - Sommerfest der CDU Landkreis Leipzig

Am 23.08.2019 fand das Sommerfest der CDU Landkreis Leipzig statt. Als Ehrengäste wurden Thomas deMaiziere, Bundesminister a.D., sowie Christian Wulff, Bundespräsident a.D., begrüßt.

Katharina Wagner, Kandidatin für den sächsischen Landtag, Susanne Wolf und Rolf Rau (ehemaliges Mitglied des deutschen Bundestages) ergriffen die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Georg-Ludwig von Breitenbuch MdL führte durch den sommerlichen Abend. Die Bockwindmühle in Frankenhein-Lindennaundorf bei Markranstädt bot dazu eine außergewöhnlich schöne Kulisse. Mit interessanten Gesprächen bei Speis und Trank sowie Highlights, wie eine Oldtimerfahrt und die Besichtigung der Windmühle verbrachten wir einen gelungenen Abend.

Vielen Dank an die CDU Landkreis Leipzig und an den Ortsverband CDU Markranstädt.

Letzter August mit Michael Kretschmer

CDU Landesvorsitzender Michael Kretschmer, als Ehrengast, zum "letzten August", dem traditionellen Sommerfest des CDU- Ortsverbandes

Etwa 200 geladene Gäste kamen am 13.08.19 zur 14. Auflage des Sommerfestes „Letzter August“. Ein großer Dank geht an die Diakonie Borsdorf, die ihr Gelände zum 5. Mal als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte.

Nach einem offiziellen Empfang durch den Ortsverbands-Vorstand begrüßte die Leipziger Communalgarde den Ehrengast des Abends, Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, standesgemäß mit einem Salutschuss.

Vorstandsvorsitzende Katharina Wagner erinnerte in Ihrer Eröffnungsansprache an die Tradition des „Letzten August“: „Wir verbinden damit ein Dankeschön für Geleistetes und wollen mit diesem Abend Kraft und Zusammenhalt für Kommendes gewinnen. Minister aus Bund und Ländern, Mitglieder aller Parlamentsebenen, Landräte, Regierungspräsidenten, Bürgermeister, Spitzensportler, Wirtschaftslenker sowie Männer und Frauen aus Kultur und Ehrenamt waren hier zu Gast. Diese Nähe zwischen Kommunal-, Landes- und Bundesebene tut wohl und ermöglicht eine Offenheit in den Gesprächen.“

Kay Ritter Direktkandidat für die Landtagswahl in unserem Wahlkreis sprach über seine Ziele und Pläne für unseren Wahlkreis und auch für Borsdorf. Nach einem Grußwort von Pfarrer Kreusel ging das Mikrophon an den Ministerpräsidenten, er sprach über die kommende Wahl, machte seinen Standpunkt zu vielfältigen Themen deutlich und beantwortete viele Fragen.

Musikalisch wurde der Abend von den Partheplautzern umrahmt. Die Fleischerei Schönfeld sorgte für das leibliche Wohl.

Fotos: André Dreilich

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Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Borsdorf

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“ mit diesen Worten gab Ortswehrleiter Jens Beckmann am Samstagnachmittag den Startschuss für das Feuerwehrfest 125 Jahre Feuerwehr Borsdorf. In seiner Rede verlass er das Gründungsprotokoll der Wehr und berichtete über die 125 Jahre Ortswehr Borsdorf. Die drei Damen Inge Kohl, Marlen Keyselt und Margarethe Schönfeld erhielten das Ehrenkreuz für 50 Jahre Dienst. Diese drei Kameradinnen hatten vor 50 Jahren die Frauengruppe der Borsdorfer Wehr mitgegründet , bis heute sind sie der Wehr treu geblieben. Es folgten tolle Vorführungen u.a. der Hundestaffel der Leipziger Polizei und Nachwuchsabteilung der Feuerwehr Borsdorf. Es war ein gelungenes tolles Fest, mit vielen interessanten Gesprächen. Ich hoffe, dass wir auch mit dem neuen Gemeinderat die Wehren unserer Orte weiterhin unterstützen können.

Anbindung von Zweenfurth an den ÖPNV

Die Gemeinderäte der Fraktion der CDU haben folgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Martin,
hiermit beantragt die CDU Fraktion des Gemeinderates Borsdorf, die Prüfung der Möglichkeit einer Anbindung von Zweenfurth an den Stadtbus Brandis.
Die bessere Anbindung von Zweenfurth an den ÖPNV ist seit Jahren der Wunsch der Zweenfurther Bürger. Es gab in der Vergangenheit auch schon einige Versuche eine Lösung anzubieten, aber leider wurden die damaligen Konzepte mit geringer Taktung von den Bürgern nicht angenommen und waren zudem auch noch sehr unwirtschaftlich.
Wir arbeiten bereits heute in einigen Bereichen sehr gut mit der Stadt Brandis zusammen und können uns gut vorstellen, diese Zusammenarbeit mit dem Thema ÖPNV zu vertiefen.
Laut Berichten der LVZ online und dem Brandiser Stadtjournal 04/2019 fährt der Stadtbus Brandis ab August 2019 mit der Linie 640 im Stundentakt von Brandis durch das Gewerbegebiet nach Beucha. Von dort bis zur Feuerwehr Zweenfurth sind es nur 1,3 km.
Wenn eine Chance gibt, Zweenfurth durch Überwindung dieser geringen Entfernung im Stundentakt an den ÖPNV anzubinden, muss sich die Gemeinde Borsdorf dafür einsetzen.
Wir bitten deshalb um Nachfrage bei der Stadt Brandis und den weiteren Beteiligten, ob und wie eine Anbindung von Zweenfurth als erster Schritt möglich ist.
Mit freundlichen Grüßen

Katharina Wagner
Fraktionsvorsitzende

B871

Wir wollen keine B87n durch unseren Ort! - Antrag der Gemeinderäte der CDU-Fraktion

Die Gemeinderäte der Fraktion der CDU haben folgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Martin,
hiermit beantragt die CDU Fraktion des Gemeinderates Borsdorf, die Prüfung der Möglichkeit einer Einbringung in die Befragung der möglichen Verläufe der B87n.
Wir bitten um Nachfrage bei der DEGES warum: ein Bürgerdialog nur mit Taucha geführt wird, aber die Bürger der Gemeinde Borsdorf und ihre gewählten Vertreter - anders als der Bürgermeister von Taucha - nicht mit einbezogen werden.
So wird es für die Einwohner der Innenstadt von Taucha attraktiv, eine Südumfahrung zu fordern, die aber zu Lasten der Einwohner von Borsdorf ginge. Während in Taucha eine Bürgerversammlung abgehalten wurde, in der das Vorhaben breit erläutert und die Einbeziehung organisiert wurde, ist das in Borsdorf unterblieben, obwohl zumindest eine der vorgeschlagenen Varianten massiv Borsdorfer Interessen berührt. Die Vertretung durch einen Verein ist hier nur ein unzureichendes Mittel. Auch der NABU kann das nur eingeschränkt leisten.
Da der Bürgerdialog in Taucha den betrachteten Raum sehr eng / zu eng gefasst hat und die Beteiligung am Dialog primär auf Taucha und Jesewitz als "Anlieger" der jetzigen B87 konzentriert hat, ist auf der Südseite der B87 nicht mit einer hohen Akzeptanz einer Lösung zu rechnen, an deren Entstehung man, anders als bei der Tauchaer Erklärung, nicht ausreichend beteiligt war. Das Ziel des Dialogs wird damit verfehlt.

Mediathek

Infoabend

Infoabend der Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag

Am 15.05.2019 fand unser Informationsabend zu unserem Wahlprogramm mit unseren Kandidaten für den Kreistag und den Gemeinderat im Eiscafé " Zur Reichsbahn" in der Güderladestraße statt. Es gab viele interessante Gespräche und Diskussionen über unser Wahlprogramm und unsere Kandidaten hatten die Möglichkeit sich vorzustellen.

Kaiser

“Der Kaiser hat abgedankt” – neue Ausstellung im Rathaus

Am vergangenem Samstagnachmittag eröffnete im Rathaus Borsdorf die Ausstellung : “Der Kaiser hat abgedankt – Borsdorf in der Zeit unmittelbar danach”.
Der im letzten Jahr plötzlich verstorbene Christoph Eckelt hatte diese Ausstellung geplant und bereits mit den Vorbereitungen begonnen. Seiner Witwe Brigitte Eckelt war es ein wichtiges Anliegen, die Ausstellung zu vollenden und durchzuführen. Unterstützung fand sie bei Mathias Bräuer aus Machern.
Es ist eine hochinteressante und sehr beeindruckende Ausstellung entstanden, die sich hoffentlich vieler Besucher erfreut. Die Ausstellung kann immer während der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

Radtour

Radtour 2019

Bei nasskalten Temperaturen trafen sich am vergangenen Mittwochabend an der Trabrennbahn in Panitzsch die Mitglieder unseres Ortsverbandes, unser Landtagskandidat Kay Ritter mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur gemeinsamen Radtour. Erster Halt war die Grundschule (Betrachtung der Verkehrssituation) und der Zimmerplatz in Panitzsch, dann ging es weiter zum Kirchberg, auf welchem über den möglichen Verlauf der B87n gesprochen wurde. Anschließend machten wir Station in Borsdorf an der Diakonie und danach erklärte uns Herr Strauß vom Architekturbüro Strauß den Stand der Bauarbeiten in der neuen Bibliothek am Gymnasium. Weiter ging es über die Schwanenteiche (Brückenfest) nach Zweenfurth. In Zweenfurth erläuterte uns Frau Döring von Kirchenvorstand Zweenfurth den Fortgang der Bauarbeiten am Kantorat. Der letzte Halt war die Feuerwehr, dort wurde uns von unserem Bürgermeister Ludwig Martin der geplante Bau der neuen Fahrzeughalle erläutern. Bei Familie Remler klang der Abend bei leckerem Gegrillten und einer Erfrischung aus. Dank an die Gastgeber Uli und Gotthard Remler. Unsere Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag standen den Bürgern Rede und Antwort.

Mediathek

Ein sicherer Schulweg für unsere Kinder….

dieses Problem bewegt uns sehr, wir haben kürzlich einen CDU-Fraktionsantrag gestellt, in welchem gefordert wird, dass vor unseren Schulen und Kindergärten im Gemeindegebiet ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet wird. Am 16.04.2019 hatten wir (Ingo Graupner und Katharina Wagner) einen Termin im Landratsamt mit Herrn Graichen und dem Amtsleiter Straßenverkehr Herrn Penzholz. Wir haben unsere Brennpunkte aufgezeigt und die Möglichkeiten durchgesprochen, welche bestehen. Die nächsten Schritte sind jetzt die Vor-Ort-Begehungen mit der Gemeinde, dem Landratsamt, dem örtlichen Nahverkehr und der Polizei, diese werden wir vorantreiben und hoffen zeitnah die ersten Maßnahmen umsetzen zu können.

Katharina Wagner 23.04.2019

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Herzlichen Glückwunsch an Claus Wüsteneck - 25 Jahre Mitglied der CDU

Am 06.04.2019 übergaben die Vorstandsmitglieder Susanne Wolf und Katharina Wagner, Herrn Claus Wüsteneck die Urkunde und Anstecknadel für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CDU. Als kleine Aufmerksamkeit gab es noch einen Borsdorfer Zierapfelbaum dazu. Herrn Wüsteneck wurde für sein Engagement für die Gemeinde Borsdorf als Gemeinderat und seinen Einsatz im Rahmen des CDU Ortsverbandes geehrt. 09.04.2019

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Borsdorfer Feuerwehren ziehen Bilanz

Ein Drittel der Einsätze der Borsdorfer Feuerwehren fiel 2018 auf einen Tag: Gemeindewehrleiter Frank Seidel zog auf der Jahreshauptversammlung am 08.03.2019 Bilanz.
Am stärksten waren die Kameraden am 18. Januar 2018 gefordert, als Friederike über Deutschland fegte. „25 Einsätze haben uns in Atem gehalten. Darunter auch überörtliche, weil die Brandiser Drehleiter ausgebucht war.“
Insgesamt gab es 76 Einsätze – 26 davon führten die Ortswehren gemeinsam durch – und eine Einsatzübung. Im Einzelnen wurde man zu zehn Bränden, 35 technischen Hilfeleistungen, zwölf Verkehrsunfällen und Ölspuren gerufen sowie zu acht überörtlichen Einsätzen. Außerdem gab es zehn Fehlalarme.
Kreisfeuerwehrverbandsvize Carsten Menzel dankte langjährigen Mitgliedern der Wehr mit dem Ehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes. Uwe Jacob (Borsdorf) erhielt es für 40 Jahre treue Dienste, Gisela Peukert und Loritta Fuchs (beide Zweenfurth) sowie Inge Vidotti (Borsdorf) halten der Wehr schon 50 Jahre die Treue und der 85-jährige Manfred Hartmann (Zweenfurth) sogar 60 Jahre.
Eine Überraschung hatte unser Bürgermeister Ludwig Martin noch für Frank Seidel. Er beförderte ihn zum Hauptbrandmeister und überreichte ihm die neuen Schulterstücke.

12.03.2019

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Nominierung der Gemeinderatskandidaten für Borsdorf

Mit der Nominierung der Gemeinderatskandidaten der CDU, am Donnerstagabend, wurde der Auftakt zur Kommunalwahl am 26.Mai 2019 vollzogen.


Borsdorf, Heimat mit Zukunft


Die CDU steht für Stetigkeit und Entwicklung in der Gemeinde


Unter diesem Motto stellen sich 10 Kandidatinnen und Kandidaten der CDU den Borsdorfer Wählern. In einer guten Mischung neuer und bewährter Bewerberinnen und Bewerber ist gleichzeitig gewährleistet, dass die Ortsteile Panitzsch, Borsdorf und Zweenfurth „ihre“ Ansprechpartner haben.

Mit
1. Wagner, Katharina (Dipl.-Kauffrau, Prokuristin,* 1971)

2. Wolf, Susanne (Bankfachwirt, * 1985)

3. Remler, Ulrich (Zimmermann, selbstständig, * 1977)

4. Graupner, Ingo (Kfz-Meister, Geschäftsführer,* 1972)

5. Prof. Dr. Rodloff, Arne (Arzt, * 1953)

6. Nürnberger, Markus (Kundenbetreuer, *1968)

7. Horn, Felix-Otto (Projektleiter, *1987)

8. Michl, Hartmut-Werner (Rentner, *1942

9 . Stelzer, Alexander (Sozialarbeiter, Geschäftsführer, * 1978)

10. Dreilich, André (Dipl.-Kristallograph, freier Journalist, *1960)

stehen Kandidatinnen und Kandidaten mit vielseitigen Erfahrungen, Einbindung in allen Alters- und Lebensbereichen und mit großem gesellschaftlichen Engagement zur Wahl. Das Wahlprogramm wird in den nächsten Tagen auf unserer Homepage eingestellt.

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Nominierung der Kandidaten für die Kreistagswahl 2019

Am 15.02.19 konnten wir auf der öffentlichen Mitgliederversammlung unsere CDU Kandidaten für den Kreistag nominieren. Wir treten zur Kommunalwahl am 26.05.2019 mit einem starken Team für den Kreistag im Wahlkreis 9 an, nominiert wurden : Birgit Kaden, Katharina Wagner, Felix-Otto Horn und Ludwig Martin.

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CDU: Borsdorf erfolgreich weitergestalten

Der CDU Ortsverband Borsdorf begrüßte Ende 2018 Rene Friedrich Schneider, Markus Nürnberger, Philipp Thyssen, Harmut Werner Michl, Kai-Uwe Enders und Thomas Höfer als neue Mitglieder.

In Vorbereitung der Kommunal- und Europawahlen fand im Januar im Vorstand des Ortsverbandes ein reger Gedankenaustausch zur inhaltlichen Arbeit in der Gemeinde, dem gesellschaftlichen Engagement und der fachlichen Kompetenz der möglichen Kandidatinnen und Kandidaten statt.

“Wir nutzen die Zeit und jede Gelegenheit um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, um zuzuhören, um richtige Schlussfolgerungen für unser Handeln zu ziehen.” sagte Katharina Wagner nach der Vorstandssitzung und sprach die Bitte aus: “ Nutzen Sie unsere Mail: info@cdu-borsdorf.de, um Ihre Anregungen uns zu übermitteln.”

Die CDU-Kandidaten für die Kreistagswahl 2019 haben wir bereits benannt. Mit Birgit Kaden, Felix-Otto Horn, Katharina Wagner und Ludwig Martin kandidieren 4 Borsdorfer im Wahlkreis 9. Die Nominierung erfolgt am 15. Februar 2019 zur Kreismitgliedervollversammlung in Gerichshain.

In der Mitgliederversammlung am 7. März werden das Programm und die Nominierung der Kandidaten/innen für die Gemeinderatswahl, am 26. Mai 2019, beschlossen.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Borsdorf

Am 02.02.2019 fand die Jahreshauptversammlung der Borsdorfer Feuerwehr statt. Die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurde gewürdigt, es wurde Rechenschaft über die geleisteten Einsätze abgelegt und vor allem die Erfolge der Kinderfeuerwehr gewürdigt. Herr Otto krönte die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema: 125 Jahre freiwillige Feuerwehr Borsdorf (diese Jubiläum wird in 2019 gefeiert). Der Ortsverband Borsdorf dankt allen Kameradinnen und Kameraden für Ihren Einsatz und wünscht ihnen, das sie immer wohlbehalten aus den Einsätzen zurückkehren.